von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: 16.03.2010 | Kommentare: 0

Die tarent GmbH hat die freie Groupware-Suite Kolab durch eine Anbindung an die SyncML-Middleware funambol erweitert. Durch diese Erweiterung können nun Kontakte, Termine, Notizen und Aufgaben mit mobilen Endgeräten synchronisiert werden.

Im Rahmen der Synchronisationslösung hat Kolab eine Webservice-Schnittstelle erhalten. Dadurch wird es ermöglicht Groupware-Funktionen von Kolab einfach in andere Lösungen zu integrieren.

Syncphony ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der tarent und des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Eine Smartphone
Integration ist für Groupware heute Pflicht. Es freut uns, dass wir diese
Lücke des Kolab Produktes schließen konnten“, erklärt tarent-Projektleiter
Stefan Walenda das Engagement des Unternehmens. „Ebenso wichtig erscheinen
uns die neuen Webservice-Schnittstellen.“ so Walenda. Groupware müsse sich heute, wie jede andere Kollaborationssoftware, in Service-Szenarien integrieren lassen. Syncphony biete durch seine Architektur viele Möglichkeiten, auch die der Integration weiterer Systeme.

Die Lösung wird, wie viele andere Lösungen der tarent, als freie Software
unter der AGPL-Lizenz veröffentlicht. Interessierte Entwickler können sich an
der Weiterentwicklung beteiligen.

Syncphony kann man im Softwarerepository evolvis herunterladen. Dort können sich auch Entwickler für die Mitarbeit registrieren.

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