Linuxtag 2010: Jeden Tag ein Luxus Smartphone im Wert von je 500 Euro gewinnen !

von: Nina Keller | am: 01.06.2010 | Kommentare: 0

Die tarent führt auf dem LinuxTag wieder ihre traditionelle Verlosung hochwertiger Hardware an Menschen durch, die etwas für Open Source getan haben.
Teilnahme ist ganz einfach: Teilnahmekarte am tarent Stand 123 in Halle 7.2.A auf dem LinuxTag einwerfen, rechtzeitig um 17:00 zur Verlosung zur Stelle sein und entweder einen der Preise gewinnen, oder am nächsten Tag wieder mitmachen und es nochmal versuchen.
Der Hauptpreis ist ein N900 Linux Smartphone von Nokia, jeden Tag eins davon !
Dazu gibt es weitere Preise wie z.B. begehrtes tarent Merchandising.
Wir sehen uns also auf dem LinuxTag in Berlin.

Microsoft in der Klemme

von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: | Kommentare: 0

1.6.2010 – „Von unten“ haben zuerst Netbooks, endgültig dann Smartphones von der Konkurrenz Microsoft das zukunftsträchtige Low-end-Geschäft mit den Massenmärkten im Mobile Computing verdorben – momentan sind hier Google mit Android und Apple die Platzhirsche. Nach oben geht es aber auch nicht weiter.

Einst hat Windows NT die zerstrittenen Unix-Anbieter aus dem Mittelstandsmarkt verdrängt. Seit einiger Zeit aber nimmt Linux im klassischen Mid-Level-Segment Microsoft die Kunden weg. Auf NT folgte sehr oft nicht Windows Server xy, sondern ein Linux-Derivat. Noch eine Stufe höher hat IBM mit Linux den Mainframes zu einem höchst vitalen zweiten Leben verholfen. Ganz, ganz oben, bei den Supercomputern hat Microsoft sich auch versucht. Dies wurde unter Business-Aspekten ein vollkommenes Desaster. Wieder hat Linux den Durchmarsch nach oben verhindert.

In der aktuellen Liste der Top500-Supercomputer finden sich fünf Systeme mit Windows Server HPC 2008, Marktanteil also ein Prozent. Da schneidet sogar noch Unix mit vier Prozent besser ab. Linux aber läuft auf 455 der schnellsten Rechner der Welt. Das sind 91 Prozent dieser Superrechner. Glyn Moody, Redakteur der britischen „Computerworld“, erkennt „die Verzweiflung“ des Microsoft-Teams für Supercomputing schon in einer „Erfolgsmeldung aus dem Jahr 2008. Der Wortlaut:

„Um den neuen und sich ausweitenden Bedürfnissen seiner akademischen und industriellen Anwender zu entsprechen, muss das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) an der Universität Illinois, die Plattform unterstützen, die ihren Anwendern bekannt ist, was heißt, mehr als nur Linux-basierende High-Performance-Ressourcen anzubieten. Das NCSA erreichte dieses Ziel, indem es Window HPC Server 2008 auf seinem 1200-Node-Cluster installierte. Windows HPC Server 2008 hilft mit seinen bekannten Tools und Schnittstellen, High-Performance-Computing den durchschnittlichen Anwendern zugänglicher zu machen.“

Nein, das sollte niemals heißen, dass Frau Mustermann ihre astrologische Tagesprognose nicht mehr vom PC holt, sondern genau so einfach, nur halt schneller und differenzierter vom Supercomputer. Nein, nein, es sollte natürlich auch nicht heißen, dass Naturwissenschaftler, die Supercomputer benötigen, solche Fachidioten sind, dass sie vor solchen Großrechnern zu Mausschupsern schrumpfen. Nein, nein, nein! Es sollte nur heißen, dass Microsofts einziges Marketing-Argument Plattformen sind, „die ihren Anbietern bekannt sind“.

Linux hat ein besseres Argument: Es skaliert. Bekannter als Windows ist es in High-end-Kreisen allemal.

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