Die meisten Linux-Macher kommen aus IT-Firmen

von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: 06.12.2010 | Kommentare: 0

Aus 13,5 Millionen Zeilen Code und 33.335 Dateien besteht der Kernel der Linux-Version 2.6.35. Jeden Tag werden es 7896 Zeilen mehr, während 5037 gelöscht und 1802 Zeilen geändert werden. In ihrem aktuellen Jahresbericht (PDF) hat die Linux Foundation (LF) ermittelt, wer diese gewaltige Menge programmiert hat. Insgesamt waren 1187 Entwickler und 184 Firmen beteiligt. Von einer Firmenbeteiligung geht die LF dann aus, wenn die E-Mail-Adresse eines Entwicklers einen Firmennamen aufweist, der Code einen Hinweis auf ein Firmensponsoring trägt oder der Entwickler dies auf Nachfrage erklärt hat.

Demnach haben private Entwickler 18,9 Prozent zum Kernelcode beigetragen. Bei 6,4 Prozent der Entwickler ist ihr Hintergrund nicht zu ermitteln. Linux ist längst kein System mehr, dass sich auf eine Menge engagierter Freizeitprogrammierer stützt. Der größte Anteil des Codes kommt von IT-Unternehmen, die an dem Betriebssystem strategische Interessen haben und gezielt arbeiten.. Deutlich an der Spitze steht Red Hat mit 12,4 Prozent. Von Novell kommen 7,0 Prozent, von IBM 6,9 und von Intel 5,8 Prozent. Es folgen Berater (2,6 Prozent) Oracle (2,3), Renesas Technology (1,4) und die Linux Foundation (1,3 Prozent).

Betrachtet man einen jüngeren Zeitraum, nämlich seit der Kernel-Version 2.6.30, verschiebt sich das Bild leicht. Denn stehen in der Liste Firmen wie Nokia, AMD, Texas Instruments und Samsung auf höheren Plätzen. Nach Ansicht der Linux Foundation zeigt dies die wachsende Bedeutung von Linux im Mobil- und Embedded-Markt.

FSFE meets freedroidz

von: Nina Keller | am: | Kommentare: 2

Als Supporter der FSFE (Free Software Foundation Europe) will die tarent nicht nur unterstützen, sondern auch netzwerken, Wissen teilen, weitergeben und ebenso natürlich Wissen erlangen. Ein kleiner Wissensaustausch fand vor zwei Wochen in den Räumlichkeiten der tarent zum Thema freedroidz statt.
Unser Team rund um die kleinen Lego Mindstorms erarbeitete mit den FSFElern und einigen anderen Interessierten wie das Konzept freedroidz funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, diese weiterzugeben, um den Einstieg in die Entwicklung freier Software zu erleichtern.Wir freuen uns sehr über das Interesse und die Unterstützung und möchte noch einmal ausdrücklich für den erfolgreichen Workshop danken!

Und wer sich jetzt fragt : “Was ist denn eigentlich die FSFE?” , den möchten wir auch nicht im Dunklen stehen lassen :

Die Free Software Foundation Europe widmet sich der Förderung Freier Software und der Arbeit für Freiheit in einer sich entwickelnden digitalen Gesellschaft. Der Zugang zu Software bestimmt, wer an einer digitalen Gesellschaft teilnehmen darf. Die Freiheiten, Software zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern erlauben eine gleichberechtigte Teilnahme und sind daher sehr wichtig.
Mehr über den Workshop gibt es  hier, mehr über FSFE hier.

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