Kosten einer Open-Source-Migration gar nicht so hoch

von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: 04.01.2011 | Kommentare: 0

Zurück aus dem ausgedehnten Weihnachtsurlaub in alles andere als eiskalten Breitengraden ist es unerlässlich, die üblichen News-Sites und Blogs durchzuschauen. Irgendwelche Aufreger verpasst, die einem vermutlich das neue Jahr unangenehm begleiten werden? Entwarnung. Stattdessen fällt eine unscheinbare Meldung auf heise.de/open positiv auf.

Die Fraktion der Grünen im Berliner Abgeordneten hat ihre Serversoftware vollständig auf freie Software umgestellt. Die Desktops sind von der Migration unberührt. Scheinbar nichts Bewegendes; so etwas geschieht seit Jahren in vielen IT-Abteilungen. Dort aber, wo nichts oder nur wenig dergleichen passiert, hört man immer wieder ein Argument: Sicher hat Open Source einen Lizenzkostenvorteil, der wird aber durch die Kosten einer Migration zunichtegemacht – jedenfalls im Rahmen eines wirtschaftlich überschaubaren Zeitraums von vier Jahren.

Genau diesem Argument hat Thomas Birk, Sprecher für Verwaltungsreform der Berliner Grünen-Fraktion, so nebenbei widersprochen. Er räumt nämlich ein, dass es im Rahmen der Migration nötig gewesen sei, „einiges nachzustricken“. Den Anforderungen der Abgeordnetenhaus zu genügen hat also durchaus zu den Kosten der Migration beigetragen. Dann aber merkt Birk an: Die Kosten seien trotzdem deutlich unter denen einer sonst fälligen Umstellung auf aktuelle Microsoft-Produkte geblieben.

Heutzutage stehen Tausende IT-Abteilungen vor der Herausforderung, dass sie XP, Windows Server 2003, Exchange und weitere Microsoft-Produkte durch neuere Versionen ersetzen müssen. Diese Modernisierung wird allein ins Geld gehen, von den Lizenzkosten ganz zu schweigen. Immer mehr Anwender werden in ihre Kostenkalkulationen einmal die Alternative Linux und Open-Source-Anwendungen durchrechnen. Auf sie warten in diesem Jahr gute Nachrichten.

KNN: das Jesus Tape ist da!

von: Nina Haering | am: | Kommentare: 0

Heute präsentiert KNN aus der Fülle der WikiLeaks-Dokumente etwas ganz Besonderes und obendrein jahrszeitlich Passendes: Das Jesus-Tape.
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