CeBIT 2011: Die mageren Jahre sind vorbei

von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: 03.03.2011 | Kommentare: 0

Die weltgrößte IT-Messe findet zum Format früherer Jahre zurück. „Die Bude ist voll.“ In den besonders prominenten Hallen 2 bis 8 herrscht Besucherandrang wie lange nicht mehr. Schon der erste Messetag, üblicherweise ein schwächer besuchter Tag, überraschte die Aussteller. Kaum Gelegenheit für das Standpersonal, einmal Luft zu holen.

Der heutige zweite CeBIT-Tag bringt den erwarteten Ansturm. Belagerungszustand an den Demopoints. Spontane Besprechungen mit Entscheidern und Spitzenkräften auf Ausstellerseite sind definitiv nicht mehr möglich. Besonders heftig geht es im „Open-Source-Viertel“ der Halle 2 zu. Die Vortragsbühne Forum Open Source ist meistens dermaßen umzingelt, dass die benachbarten Aussteller das Pech haben, dass es beschwerlich werden kann, überhaupt zu ihren Präsentationen zu kommen.

Foto: Cebit 2011, Vortrag von Michael Kleinhenz (tarent GmbH) über Cloud Computing

Aber die Vorträge bringen anschließend auch Publikum an die Stände. So auch, als tarents Chef-Software-Architekt Michael Kleinhenz Grundlagen des Cloud Computing und insbesondere die Rolle und Perspektiven von Open Source in der Wolke erläutert. Weit über 100 Messebesucher interessierten sich dafür. Die Cloud ist ein omnipräsentes Thema dieser CeBIT. Inzwischen orientieren sich auch immer mehr Open-Source-Anbieter auf die Cloud.

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