von: Ludger Schmitz (freier Journalist) | am: 06.12.2011 | Kommentare: 0

Open Data, also die programmatische Forderung, wonach viele Informationen der öffentlichen Verwaltungen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen, gewinnt auch hierzulande an Boden. Die ersten Ansätze waren noch sehr zaghaft, und die dafür notwendigen Portale wurden aufwendig implementiert. Anders zum Beispiel in den USA: Die Obama-Administration präsentiert fast 400.000 Datensätze auf ihrer Open-Data-Plattform Data.gov.

Jetzt hat die US-Regierung auch noch deren Basis, die „Open Government Platform“, als Open Source veröffentlicht (Download). Diese Softwarekompilation versteht sich als „Data.gov-in-a-Box“. Sie soll es vereinfachen, Open-Data-Portale anzulegen. Es wird auf dieser Grundlage künftig wesentlich weniger Aufwand verursachen, durch Öffentlichkeit mehr Demokratie zu schaffen. Das bei Öffentlichkeitsverhinderungsstellen beliebte Kostenargument ist geplatzt.

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