freedroidz@school funktioniert

von: Joscha Haering | am: 21.07.2011 | Kommentare: 0

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr haben wir mit freedroidz den ersten Workshop an einer Schule veranstaltet. Darauf folgten weitere in Berlin und diese Woche auch einer an der Gesamtschule in Paffrath. Außerdem gab es Workshops in den Räumlichkeiten der tarent, wie z.B. den Girls Day, oder beim Linuxtag in Berlin.
Bevor diese Workshops starteten, dachte ich dass jeder Workshop auf verschiedenste Weise Früchte tragen würde. Dem wurde ich jedoch eines Besseren belehrt. Es zeichnete sich schnell ab, dass die Erfolgserlebnisse der Schüler größtenteils die selben waren, unabhängig von Alter oder Stufe. Die Schüler der zehnten Klasse hatten die gleichen Probleme wie Schüler der achten Klasse aber gleichermaßen entwickelten sie die gleichen Lösungsstrategien für ihre Aufgabenstellungen. So konnte das freedroidz-Team von jedem Workshop profitieren und sie optimieren. Mit der Hilfe von Mitwirkenden der Free Software Foundation und verschiedenen Lehrkörpern, konnten wir freedroidz unterrichtstauglich machen. Nach jedem Workshop war jeder Teilnehmer in der Lage einen funktionierenden Roboter zu programmieren. Dies beinhaltet auch, dass er die Grundlagen von Software Entwicklung, wie Variablen, Schleifen und If-Else-Verzweigungen, verstanden hat. Und das in einem Zeitraum von nur zwei Tagen. Das zeigt dass das Prinzip von freedroidz, spielend Programmieren lernen, funktioniert. Den Schülern wird nichts diktiert sondern sie können selbstständig Lösungswege suchen und haben Spaß daran wenn der Roboter das ausführt, was sie ihm vorher einprogrammiert haben. Das ist Informatik zum anfassen.

Mittlerweile gibt es bereits eine Schule, die Willi Graf Oberschule in Berlin, die freedroidz im Unterricht einsetzt und es ist absehbar dass noch weitere hinzukommen. Es freut uns, dass immer mehr Workshop-Anfragen reinkommen und wir bemühen uns, jeden Workshop-Wunsch zu erfüllen. Wir hoffen dass noch mehr Schulen sehen, dass Schulunterricht interaktiver gestaltet werden kann, um so schon früh Talente zu erkennen, sie für eine Sache zu motivieren und ihnen Unterrichtsinhalte auf eine spielerische Art und Weise beizubringen.

Mehr über freedroidz erfahren Sie bei Interesse hier.

Schüler der Integrierten Gesamtschule Paffrath beim entwickeln mit freedroidz.

LinuxTag 2011 – where .com meets .org

von: Nina Haering | am: 29.04.2011 | Kommentare: 0

Fast schon traditionell nimmt die tarent auch in diesem Jahr am LinuxTag 2011 in Berlin teil. Neben dem exklusiven Sponsoring der Konferenzen, wird die tarent mit einem Stand auf dem Lisog/ Live Gemeinschaftsstand vertreten sein. Auch das von der tarent unterstützte freie Projekt freedroidz nimmt als Aussteller an den LinuxTagen teil.

Besuchen Sie uns in Halle 7.2b, Stand 130, gleich gegenüber finden Sie den gemeinsamen Stand von freedroidz und der FSFE. Beachten Sie außerdem unser Vortragsprogramm.
Wir freuen uns auf den LinuxTag und natürlich auf Sie!

Zwei Welten – eine Zukunft

von: Torsten Kaden | am: 06.10.2010 | Kommentare: 0

Auf der Jahresveranstaltung der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft am 13.10.2010 treffen sich Berlins Kreative mit Vertretern der IT-Branche und anderer Industrieunternehmen. Die Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur erleben die „IT-Show-Nacht“ mit innovativen Projekten an der Nahtstelle von Kreativwirtschaft und Informationstechnologie. Unterhaltsam werden spektakuläre IT-Projekte „Made in Berlin-Brandenburg“ vorgestellt.
Die tarent GmbH wird mit dem Projekt “Freedroidz @School” vertreten sein – mit Lego-Robotern, die mit freier Software programmiert sind.
Also Augen und Ohren gespitzt für die IT-Veranstaltung, der etwas anderen Art.

www.berlin.de/projektzukunft/standort-berlin/projekt-zukunft/jahresveranstaltung-2010

freedroidz@school

von: Nina Haering | am: 27.09.2010 | Kommentare: 1

Zwei Mitarbeiter aus dem freedroidz-Team haben sich mal wieder in Bonn eine Kiste Roboter gepackt und sind nach Berlin zum Willi-Graf-Gymnasium gefahren. Dort haben sie an zwei Tagen gelehrt, was eine Programmiersprache ist und wie sie in Java Legoroboter programmieren können.

Die Gruppe bestand aus 8 Schülern der zehnten Klasse die Informatik als Wahlpflichtfach genommen haben und noch keine Vorkenntnisse im Umgang mit Programmiersprachen hatten. In vier Zweiergruppen entwickelten die Schüler an den mitgebrachten Linux-Notebooks. Dabei wurden sie nach und nach an die verschiedenen Elemente von Java wie zum Beispiel Schleifen, Variablen oder If-Abfragen herangeführt. Nachdem erklärt wurde, wie die Sensoren und Motoren angesprochen werden, konnten die Schüler frei entwickeln und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Am Ende gab es fünf voll funktionierende Roboter die mit Hilfe von Ultraschall-, Berührungs- oder Lichtsensoren die verschiedensten Aufgaben erledigen konnten, wie auf einer Linie fahren, in einem Kreis fahren oder Hindernissen auszuweichen.

Wir hoffen, dass freedroidz in Zukunft weiterhin Teil des Informatikunterrichts am Willi-Graf-Gymnasium sein wird und danken Herrn Eichhardt und dem WGG die den Workshop ermöglicht haben.

Joscha Häring

Freedroidz Workshop in Berlin

von: Nina Haering | am: 20.09.2010 | Kommentare: 0

Das Projekt Freedroidz macht sich mal wieder auf den Weg in die große weite Welt.
In Berlin Lichterfelde werden am 21. und 22.09.2010 Schüler des Willi-Graf-Gymnasiums mit Lego Mindstorms ihre ersten Erfahrungen mit der Informatik machen.
Auf den Weg machen sich Joscha Häring und Torsten Wylegala vom Projekt Freedroidz, mit dem Ziel Schwellen zum Einstieg in die Informatik zu senken. Spielend sollen die Schüler lernen, was Programmieren bedeutet, was Java ist und wie einfach die ersten Schritte sein können.
Bereits in den letzten Workshops zeigte sich der Ehrgeizig und die Kreativität der Schüler, die anhand der kleinen Roboter auf das Thema Programmieren stießen.
Initiiert wurde die Aktion von Herrn Eichhardt, Informatiklehrer am Willi-Graf-Gymnasium, der das Projekt auf dem LinuxTag 2010 kennenlernte.

Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg!

Was Kinder, Afrika und Roboter gemeinsam haben

von: Nina Haering | am: 02.08.2010 | Kommentare: 1

Vom 23. bis zum 27.07.2010 fanden beim Heinrich-von-Zügel Gymnasium in Murrhardt drei Projekttage statt. Mit dem Motto „Afrika“, wurden alle Schüler in verschiedene afrikanische Stämme aufgeteilt, in denen die Schüler trommeln, schneidern oder afrikanische Tänze lernten. Von jedem Stamm wurde eine Person ausgesandt, um neue Technologien zu erforschen. Diese neue Technologie hatte in diesem Fall den Namen „freedroidz“.
Drei Mitarbeiter der tarent GmbH machten sich auf den Weg von Bonn nach Murrhardt, um 14 Schülern Software-Entwicklung beizubringen. Im Gepäck befanden sich sieben Lego Mindstorm Roboter, ein Haufen Sensoren und sieben Notebooks, die mit einem vorkonfigurierten Linux-Betriebssystem (Kubuntu) bestückt waren, damit der Programmierung nichts mehr im Weg stand. Bei den Teilnehmern handelte es sich um Schüler der siebten bis achten Klasse und einem Fünftklässler, die wenig bis gar keine IT-Vorkenntnisse hatten.Am ersten Workshop-Tag wurde den Schülern die Grundlagen der Programmierung in der Programmiersprache Java beigebracht, indem Schritt für Schritt die wichtigsten Bestandteile eines Programms erklärt und danach sofort auf dem Roboter praktisch umgesetzt wurden. Am Ende dieses Tages hatte jeder Schüler einen Roboter programmiert, der fahren und mit Sensoren umgehen konnte.

Am zweiten und dritten Workshop-Tag durften die Schüler sich einen Roboter ausdenken und diesen bauen und programmieren. Hierzu wurde ihnen eine Liste mit Beispielrobotern ausgelegt, von der aber kein Roboter ausgewählt wurde, da die Schüler schon ihre eigenen kreativen Ideen hatten. Während die Roboter entwickelt wurden, waren die Workshop-Leiter nur noch unterstützend am Werk, falls einer der Schüler Probleme hatte. Ansonsten haben die Stammes-Entsannten alleine und eigenständig programmiert.

Das Ergebnis der drei Projekttage wurde am Abend des 27.07. beim afrikanischen Schulfest vorgestellt, mit dem Resultat, dass das Projekt ein voller Erfolg war. Stolz präsentierten die Workshop-Teilnehmer ihre Programme und ernteten großes Lob bei allen Zuschauern. Und selbst während des Schulfestes konnten einige nicht ihre Finger von ihrem Programm lassen und optimierten fleißig ihren Code.

Durch die Projekttage konnte man klar sehen, dass man mit Hilfe von freier Software, Kindern das Programmieren schnell und einfach beibringen kann. Die Mitarbeiter des freedroidz-Projekts hoffen, dass das Projekt auch in Zukunft am Heinrich-von-Zügel Gymnasium genutzt wird und auch bei anderen Schulen auf Interesse stoßen wird.

Weitere Informationen befinden sich auch unter http://freedroidz.org.

Schüler in Murrhardt arbeiten mit freedroidz

Einen kleinen Eindruck von den Ergebnissen des Workshops kann man sich bei Youtube machen.

Freedroidz geht an die Schulen!

von: Nina Haering | am: 16.07.2010 | Kommentare: 0

“Freie Roboter sind glückliche Roboter” – das ist der Leitspruch des freedroidz- Projektes, welches von der tarent GmbH supported wird.
Und nun wird das Motto sammt vieler kleiner Lego Mindstorms eingepackt und nach Murrhardt, einer Stadt in Baden-Württemberg gebracht.
Frau Wurst, Lehrerin des Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums in Murrhardt, war bei den Chemnitzer Linuxtagen auf das Projekt aufmerksam geworden und kurz danach ging es auch schon an die detailliertere Planung.

Am 23. ,26. und 27. Juli werden 12 Schüler der 9. bis 12. Klasse zum ersten Mal in Berührung mit Software Entwicklung kommen.
Und hier ist nicht nur Konzentration, sondern auch Kreativität gefragt. Während die Projektler den Schülern am ersten Tag anhand von freedroidz die Grundlagen der Informatik erklären, wird an den Folgetagen am eigenen Roboter ausprobiert und entwickelt. Dabei ist Voraussetzung, dass jeder Schüler sich zunächst überlegt, was sein Roboter so können soll.
Der Abend des letzten Tages wird genutzt, um den Eltern zu zeigen, was die Schüler in dem Workshop gelernt haben.
Wir wünschen den teilnehmenden Schülern und Lehrern des Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums viel Erfolg!

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