Der Bonner IT-Dienstleister tarent hat die erste Version von „Syncphony“ (www.evolvis.org/) freigegeben. Diese freie Softwarelösung ermöglicht es, Kontakte, Termine, Notizen und Aufgaben zwischen der Groupware-Suite Kolab und mobilen Endgeräten zu synchronisieren. Dadurch lassen sich viele Smartphones wie Blackberrys, iPhones, Windows-Mobile-Systeme, diverse Nokia-Handys etc. an die freie Groupware anbinden. Das behebt den bisherigen großen Nachteil von Kolab, über keinen geeigneten Ansatz zur Integration mobiler Systeme zu verfügen.
Um das Defizit zu beheben, hat Kolab eine Programmierschnittstelle (API) für Webservices erhalten. Diese wird in Zukunft beliebigen Kolab-Clients den Zugriff auf den Groupware-Server erleichtern. Syncphony spricht die neue Schnittstelle über einen Funambol-Connector an, um die SyncML-Fähigkeit und die umfangreiche Gerätedatenbank von Funambol nutzen zu können.
Syncphony ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit der tarent GmbH und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Es hat mich geärgert, dass die Verbreitung von Kolab daran litt, dass diese technisch interessante Open-Source-Groupware nicht mit Smartphones funktionierte“, erklärt tarent-Geschäftsführer Elmar Geese das Engagement seines Unternehmens.
Die Lösung wird als freie Software unter der AGPL-Lizenz veröffentlicht. Interessierte Entwickler sind aufgerufen, sich an der Weiterentwicklung zu beteiligen. Das Kolab-Herstellerkonsortium hat angekündigt, die Syncphony in Kolab zu integrieren.
Syncphony lässt sich über das evolvis- Repository (www.evolvis.org) herunterladen. Dort können sich auch Entwickler für die Mitarbeit registrieren.
Die tarent GmbH hat die freie Groupware-Suite Kolab durch eine Anbindung an die SyncML-Middleware funambol erweitert. Durch diese Erweiterung können nun Kontakte, Termine, Notizen und Aufgaben mit mobilen Endgeräten synchronisiert werden.
Im Rahmen der Synchronisationslösung hat Kolab eine Webservice-Schnittstelle erhalten. Dadurch wird es ermöglicht Groupware-Funktionen von Kolab einfach in andere Lösungen zu integrieren.
Syncphony ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der tarent und des
Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Eine Smartphone
Integration ist für Groupware heute Pflicht. Es freut uns, dass wir diese
Lücke des Kolab Produktes schließen konnten“, erklärt tarent-Projektleiter
Stefan Walenda das Engagement des Unternehmens. „Ebenso wichtig erscheinen
uns die neuen Webservice-Schnittstellen.“ so Walenda. Groupware müsse sich heute, wie jede andere Kollaborationssoftware, in Service-Szenarien integrieren lassen. Syncphony biete durch seine Architektur viele Möglichkeiten, auch die der Integration weiterer Systeme.
Die Lösung wird, wie viele andere Lösungen der tarent, als freie Software
unter der AGPL-Lizenz veröffentlicht. Interessierte Entwickler können sich an
der Weiterentwicklung beteiligen.
Syncphony kann man im Softwarerepository evolvis herunterladen. Dort können sich auch Entwickler für die Mitarbeit registrieren.
Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen der Bundeshauptstadt, besuchte uns gestern auf der diesjährigen CeBIT. Auf dem Stand des von uns mitbegründeten Netzwerks open source berlin zeigen wir dort Portal, Identitymanagement und Sicherheitslösungen.

tarent-Mitarbeiterin Rebecca Fischbach, Peer Heinlein (links) und Michael Arndt (s&c) im Gespräch mit dem Berliner Senator Harald Wolf (rechts)]
Senator Wolf nutzte seinen Besuch in Hannover auch dazu, sich über das Netzwerk und die beteiligten Unternehmen zu informieren. Die TSB Innovationsagentur Berlin konnte auf der CeBIT dem Senator erläutern, wie das Netzwerk versucht, Open Source in der Hauptstadtregion sichtbarer zu machen. Nach einer Potenzialanalyse aus dem vergangenen Jahr hat die TSB drei Handlungsempfehlungen in Sachen Open Source entwickelt.
Der erste Rat ist umgesetzt: Der TSB ist es gelungen, unter dem Dach open source berlin (osb) in der Hauptstadt ansässige oder mit Niederlassungen vertretene Firmen zusammenzufassen: Heinlein, LIS, science + computing, Sernet und die tarent. Der Besuch des Senators auf dem gemeinsamen CeBIT-Stand zeigt auch, dass die zweite Handlungsempfehlung auf den Weg gebracht ist, nämlich die öffentliche Verwaltung der Region noch stärker auf Open Source aufmerksam zu machen.
Senator Wolf zeigte sich in Hannover der Initiative gegenüber aufgeschlossen. Die in der osb vereinten Firmen haben in den letzten Jahren etliche IT-Arbeitsplätze geschaffen. Die osb will Berlin in den nächsten fünf Jahren national und international als einen führenden Standort im Bereich Open Source für den „Public Sector“ positionieren.
Seit Mitte dieses Jahrzehnts baut die Siemens Betriebskrankenkasse (SBK) das Softwarerückgrat ihrer IT massiv um. An die Stelle wenig integrierter Einzellösungen treten Services, die über ein Framework funktional zusammen wirken. Das ermöglicht der IT, den Fachabteilungen völlig neue Dienstleistungen anzubieten.
1999 machte die SBK den Schritt von der geschlossenen zur für Jedermann zugänglichen gesetzliche Krankenversicherung. Bei der Frage der Positionierung stand von Anfang an fest, dass die SBK nicht als Billigkasse, sondern durch die Qualität ihrer Kundenberatung und -betreuung am Markt gewinnen möchte. Dass diese Ausrichtung die richtige Wahl war, zeigen sowohl über die gesamte Zeit konstant steigende Mitgliederzahlen als auch eine Reihe von Auszeichnungen.
Auf diese sind die IT-Verantwortlichen des Hauses besonders stolz. Denn neben der Kompetenz der Mitarbeiter ist der strategische Ansatz in der IT eine wichtige Grundlage des Erfolgs. Der Kern der Strategie besteht darin, den Kundenbetreuern auf Grundlage von Services Werkzeuge an die Hand zu geben, mit welchen sie die Versicherten optimal beraten können.
Eine gute Kundenberatung setzt neben der Empathie des Beraters ein möglichst umfassendes und aktuelles Wissen über den Kunden voraus. „Aber die typischen Bestandssysteme von Krankenkassen sind Verwaltungsprogramme zur Abwicklung interner Vorgänge“, erklärt SBK-IT-Leiter Ralf Bayer. „Sie bieten nur einen sehr eingeschränkten Blick auf die Situation des Kunden im Ganzen. Der größte Bedarf der SBK bestand damals an einem System für Customer Relationship Management, CRM, das alle vorhandenen Informationen zusammenführt und diese bedarfsgerecht organisiert, und zwar unter Berücksichtigung höchster Sicherheitsstandards.“
Bei telefonischer Anfrage eines Kunden sollte der SBK-Berater nicht nur unverzüglich Auskunft über den Stand eines Versicherungsvorgangs geben können, ohne sich erst durch zwei Dutzend Masken zu arbeiten. Die Kunden der SBK erleben es vielmehr als guten Service und große Erleichterung, wenn ihr persönlicher Ansprechpartner ihre Versicherungs-Historie, die familiäre Umgebung oder zum Beispiel E-Mail als bevorzugte Korrespondenzform kennt und sie dies nicht immer neu angeben müssen. Bayer: „Das sind Randinformationen, die es aber ausmachen, ob ein Kunde sich bei einem Unternehmen persönlich betreut fühlt.“
Ab Herbst 2004 begann die SBK, mit dem Bonner Open-Source-Spezialisten Tarent ein CRM-System zu entwickeln und einzuführen. Es beruht auf zahlreichen kleinen Web-Services, die sich je nach Anforderung schnell erweitern lassen. Das IT-Konzept dahinter heißt Service-orientierte Architektur. Der Vorteil: Auf dieser Grundlage lassen sich deutlich schneller neue Anwendungen programmieren, weil sie auf bestehende Services zurückgreifen können.
Die Idee erwies sich im CRM-Projekt als praktikabel, so dass Tarent im Januar 2007 mit dem nächsten, ungleich größeren Projekt bei der SBK beginnen konnte. Diesmal sollte ein systemübergreifendes Workflow-System auf dem Konzept der Services geschaffen werden. Es erforderte erhebliche Vorbereitung, einen Kern von Services für ein so genanntes Framework zu entwerfen, um den herum sich anschließend wie Schalen weitere Services für spezielle Anwendungen legen lassen.
Die Arbeit an dieser Aufgabe nahm rund ein Jahr in Anspruch. „Das Framework erfordert genaueste Vorüberlegungen und äußerste Präzision“, erklärt Projektleiter und Systemarchitekt Dr. Christian Ullrich von der SBK. „Die Qualität des Kerns entscheidet später über die Güte und die Leistungsfähigkeit der Anwendungen.“ SBK-IT-Leiter Bayer gesteht: „Hier ist Kommunikation über das Warum und Wie extrem wichtig, da die lange Vorlaufzeit auf allen Ebenen früher oder später zu Ungeduld und Zweifeln führt.“
Doch Mitte 2008 waren auch die ersten Anwendungen fertig, darunter das überaus wichtige Modul „Zentrales Abrechnungsmanagement“. Es umfasst IT-technische Vorgänge, die im Rahmen der Kostenerstattung gegenüber den Versicherten anfallen. Bayer rückblickend: „Nach dem CRM-System war es ein logischer Schritt, auch kundenbezogene Prozesse zu unterstützen.“ Alle Funktionen zur Unterstützung der verschiedenen Aufgaben des Prozesses – vom Scannen bei Rechnungseingang über die Bearbeitung durch verschiedene SBK-Mitarbeiter bis hin zur Kostenerstattung – wurden erneut auf Basis von Web-Services realisiert.
Dabei erzielte die SBK gleich mehrere Effekte: Es ist sichergestellt, dass alle Vorgänge die richtigen Bearbeitungsschritte durchlaufen. Die Sachbearbeiter bekommen ihre Aufgaben elektronisch zugestellt. Wenn eine Aufgabe als erledigt abgehakt ist, wird sie automatisch an die nächste Instanz weitergeleitet. Das Controlling der Bearbeitungszeiten und -qualität hilft, auf Prozessengpässe oder -schwachstellen schnell zu reagieren.
Neben einer deutlichen Verringerung der Durchlaufzeiten schaffte vor allem die Prozesstransparenz für die Kundenberatung Vorteile. So hat ein Kundenberater die Möglichkeit, bei Anruf eines Versicherten vom CRM-System auf Daten im Workflow-System zugreifen. Dadurch kann er per Klick Auskunft geben, in welchem Bearbeitungsstadium sein Vorgang ist, ob vielleicht noch Unterlagen fehlen und wann genau mit einem Abschluss zu rechnen ist. Es ist nicht mehr notwendig, dass sich Kundenberater wie früher auf konjunktive und vage Aussagen beschränken, wie beispielsweise ‘Das Geld sollte in diesen Tagen überwiesen werden.’ Projektleiter Dr. Ullrich: „Wir sind gegenüber unseren Kunden klar auskunftsfähiger geworden.“
Allerdings greift ein derartiges System nur bei alltäglichen Abrechnungsfällen. Die Abläufe vom Unfall über Krankenhausaufenthalt, Hilfsmittel und Reha haben höchst unterschiedliche Formen. Als Lösung entwickelt die SBK gerade das „Gesundheitsberatung-Fallmanagement“. Hier wird ein Word-Dokument zum jeweiligen Fall automatisch an die Versichertenakte angehängt. Es ist bereits vorstrukturiert und entspricht beispielsweise im Pflegefall den gesetzlichen Dokumentationsvorgaben.
Für die nächste Entwicklungsstufe der Prozessunterstützung erstellte Dr. Christian Ullrich ein Konzept für flexible Workflows, das im Laufe des Jahres 2010 realisiert werden soll. Flexible Workflows ermöglichen es, den Prozessablauf während der Ausführung zu ändern. Dadurch erhalten Kundenberater ein Werkzeug, mit dem sie ohne Programmieraufwand bereits vorgefertigte Standardprozesse an die individuellen Bedürfnisse der Kunden anpassen können. Hierzu wählen die Kundenberater zunächst einen Standardprozess aus der Liste der vorgefertigten Prozesse aus. Anschließend können sie dem Prozess beliebige Aufgaben hinzufügen. Dies erfolgt mit Hilfe von Services, die nach Bedarf aufgerufen werden.
Inzwischen hat die SBK auf der Basis von Services eine Reihe von Prozessunterstützungen erfolgreich umsetzen können. „Da tritt schon eine gewisse Erwartungshaltung aus der Erfahrung auf, dass wir ein paar Dinge jetzt ganz schnell machen können“, erklärt IT-Leiter Bayer. „Den Ruf des Verhinderers, der in vielen Unternehmen an den EDVlern haftet, hat unsere IT absolut nicht mehr.“ Das erlaubt es ihm auch, „die Diskussionen über das Budget zielgerichteter und einfacher zu führen“.
Die IT-Strategie, auf Service-Orientierung zu setzen, kommt bereits in anderen Bereichen zu tragen, an die bei der Ersteinführung des Frameworks im Jahr 2005 niemand gedacht hatte. So gibt es mittlerweile ein Modul „Mitarbeitermanagement“ für die Verwaltung und Steuerung administrativer Vorgänge rund um die Mitarbeiter und die Organisation. Mit diesem Modul können beispielsweise neue Mitarbeiter entsprechend ihrer Aufgaben mit Rechten, Verteilern und Adressen ausgestattet werden. Umgekehrt stellt es mit Hilfe eines teilautomatisierten Prozesses bei Ausscheiden eines Mitarbeiters sicher, dass Ausweise eingezogen, Accounts und Passwörter für das IT-System gelöscht und E-Mails an andere Mitarbeiter umgeleitet werden. Ein anderer Prozess stellt sicher, dass bei einem Stellenwechsel innerhalb des Unternehmens Berechtigungen und Verteiler automatisch an die neue Rolle angepasst werden. Das stellt auch einen wichtigen Baustein für Datenschutz und Revisionssicherheit dar.
„Flexibilität ist unser wichtigster Vorteil“, erklärt SBK-IT-Leiter Bayer. „Wir bauen jetzt auf der Grundlage eines stabilen Frameworks in wenigen Wochen neue Services und Prozessunterstützungen.“ Bei den einstigen komplexen Anwendungen hätte die IT-Abteilung jedes mal Monate benötigt, das ganze Gebilde neu zu entwickeln. Doch nun ist es möglich, auf Neuerungen im gesetzlichen Umfeld, auf Änderungen in der Organisation oder in der Aufgabenverteilung flexibel und schnell zu reagieren. Bayer zieht das Fazit: „Unsere IT ist deutlich leistungsfähiger geworden.“
Die Bundesländer Berlin und Brandenburg haben ihre neuen Portale im Internet freigeschaltet. Sie sollen Bürger informieren sowie ihnen Dokumente und Dienstleistungen der Ämter online zugängig machen. An der Erstellung der Portale war die tarent GmbH maßgeblich mit ihrem Portalsystem Liferay beteiligt.
Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt eine EU-Dienstleistungs-Richtlinie, die den Bürgern Rennereien zu den Ämtern ersparen soll. So sollen sie für eine Gewerbeanmeldung die nötigen Informationen, Formulare etc. „aus einer Hand“ bekommen, über eine gemeinsame Internet-Präsenz der jeweils beteiligten Ämter. Solche Portale hat tarent in Kooperation mit T-Systems in den Bundesländern Berlin und Brandenburg realisiert.
In beiden Fällen kamen tarent-Lösungen zum Einsatz: nicht nur das Portalsystem für die Erstellung des eigentlichen Portals, sondern auch das Identity und Access Management für den Single-Sign-on-Zugriff auf Anwendungen nach einem abgestuften Berechtigungsskonzept. Dadurch ist nicht nur sichergestellt, dass es keine unberechtigten Zugriffe von außen auf Verwaltungsunterlagen und -vorgänge gibt. Auch die Verwaltungsangestellten erhalten nur die Informationen, für die sie in ihrem Aufgabenbereich autorisiert sind.
Die verwendeten Tarent-Lösungen bieten im Übrigen zwei auffallende Vorteile: Sie setzen zum einen auf Web-Services auf. Dadurch war es möglich, diverse Altanwendungen zu integrieren, die sich nun schrittweise modernisieren lassen. Zum anderen verwendet tarent Open-Source-Lösungen, wo immer es sich anbietet. Die IT-Mitarbeiter der Bundesländer haben daher Zugriff auf den Quellcode und wurden entsprechend ausgebildet, damit sie selbständig Anpassungen und Erweiterungen an den Portalen vornehmen können.
Das Jahr neigt sich wieder einmal schnell dem Ende entgegen, Zeit für einen kleinen Rückblick:
2009 war für die tarent ein Jahr der vielen kleinen und großen Veränderungen und des Wachstums. Entgegen dem allgemeinen Trend und der, viel zitierten, Finanzkrise zum Trotze, konnten wir eine ganze Reihe hochkarätiger Kunden hinzugewinnen. Darüber hinaus sind auch viele Firmen und öffentliche Institutionen, mit denen wir bereits zusammen arbeiten, für Folgeprojekte wieder auf uns zu gekommen.
Dies alles führte dazu, dass wir viele neue KollegInnen in unserem Kreise willkommen heissen konnten. Sowohl unser Bonner, als auch der Berliner, Standort sind kräftig gewachsen. Das freut uns sehr, auch wenn es uns vor ein paar logistische Herausforderungen stellte. Aber unsere Vermieter in Bonn und Berlin hatten ein Einsehen, so daß wir im kommenden Jahr in weiter vergrößerten und verschönerten Räumlichkeiten für sie da sind.
Dem kommenden Jahr 2010 sehen wir mit großer Spannung entgegen, die Weichen für viele weitere und interessante Projekte sind gestellt. Dennoch gehen wir nicht alle in den verdienten Weihnachtsurlaub, sondern sind auch zwischen den Jahren mit unserem Bereitschaftsdienst für Sie da. Zuvor möchten wir an dieser Stelle aber alle unsere Kunden, Partner und Wegbegleiter herzlich grüßen und Ihnen alles Gute für den Rest des Jahres 2009 und für das neue Jahrzehnt wünschen.
Heute wurde auf gulli.com ein Interview mit unserem Kollegen Joscha Haering veröffentlicht. Er erzählt davon, wie durch unsere Roboter der Informatikunterricht an Schulen revolutioniert werden soll und welche Hürden bis dahin noch zu bewältigen sind. Das komplette Interview finden Sie unter diesem Link www.gulli.com
Beginnend mit November 2009 wird die Free Software Foundation Europe (FSFE) für das kommende Jahr jeden Monat 3 Fellowship-Stipendien vergeben. Jeder der sich aktiv für Freie Software einsetzt, sich die Mitgliedschaft im Fellowship aber nicht leisten kann, kann sich für ein Stipendium bewerben.
Trotz finanzieller Engpässe opfern viele Leute in der Freien-Software-Gemeinschaft einen großen Teil ihrer Zeit für Freie-Software-Aktivitäten. Zum Beispiel mit Programmieren, Übersetzen, Administrieren, Organisation von Veranstaltungen, Vorträgen oder mit der Verteidigung der Grundsätze Freier Software auf öffentlichen Veranstaltungen. Die FSFE hat einen Weg gefunden, um diese Anstrengungen zu würdigen, indem sie es diesen Leuten ermöglicht, ein Teil des Fellowship zu werden.
Matthias Kirschner, FSFE’s Fellowship Koordinator, sagt: “Das Fellowship ist der einfachste Weg, um sich mit der Free Software Foundation Europe zu identifizieren und ihre Arbeit zu unterstützen. Es bestand immer aus drei Aspekten: finanzielle Unterstützung, politisches Gewicht und aktive Beteiligung. Wir bieten das Fellowship-Stipendium für alle an, welche ihre Hingabe für Freier Software gezeigt haben. Wir wollen verhindern, dass jemand durch finanzielle Probleme daran gehindert wird Teil der Fellowship Gemeinschaft zu sein.”
Das Fellowship-Stipendium wird durch die Unterstützer der FSFE ermöglicht. Dank einer großzügigen Spende der tarent GmbH ist die FSFE endlich in der der Lage, Freie-Software-Aktivisten als Dank für ihre außergewöhnliche Leistung ein Fellowship-Stipendium anzubieten. Dank dieser Spende werden im Laufe des Jahres 36 neue Fellows dem Fellowship beitreten.
Elmar Geese, Geschäftsführer von tarent GmbH sagt: “Da bereits einige unserer Angestellten Fellow der FSFE sind, sind wir enger mit dem Fellowship der FSFE zusammengewachsen. Wir wissen, dass die Mitgliedschaft im Fellowship eine großartige Möglichkeit ist um in die Arbeit der FSFE einbezogen zu werden und um etwas für Freie Software zu bewegen. Wir sind stolz darauf, dass unser Beitrag es finanziell schwächeren nun erlaubt Teil des Fellowship zu werden.”
Engagierte Freie-Software-Unterstützer können sich für ein Fellowship-Stipendium bewerben, indem sie eine E-Mail an fellowship@fsfeurope.org schreiben. Darin sollten sie beschreiben, was sie machen um Freie Software zu fördern. Jeden Monat wird die FSFE hervorstechende Kandidaten auswählen und die Entscheidung zum Beginn des folgenden Monats bekannt geben.
siehe auch
Hi and welcome to our new and shiny tarent blog. Following this motivative article, we will start posting stories, tidbits and annoucements from within our company. For those of you who don’t know tarent yet (heard that there may be someone out there
, we’re a software developing company located in Bonn, Germany. We’re doing a lot of solution work centering around Java and JEE. A lot of this will be reflected in this blog in the following month as we’re also plan to address some more technical as well as philosophical topics clouding around Open Source here.
So I welcome you to our new web 2.0 participation platform and I wish you are checking back frequently or subscribe to our RSS feed.
Im März 2009 hat die tarent den Zuschlag für einen Rahmenvertrag mit dem Bundesministerium des Inneren erhalten. Das Ministerium greift damit auf die umfangreichen Erfahrungen der tarent in der Entwicklung und Pflege von Fachanwendungen zurück. Vorteil ist insbesondere die Möglichkeit der flexiblen Unterstützung: Der Leistungsumfang reicht von der Beratung, Analyse und Erstellung von Fachkonzepten über die Entwicklung von Individualsoftware bis zur Schulung von Mitarbeitern. Dokumentenzentrierte Fachverfahren gehören ebenso zu den bereits beauftragten Lösungen, wie die Implementierung eines Single Sign-On als Ergänzung bestehender Anwendungen.
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